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Sauerstoffpartialdruck-Messung

Sauerstoff stellt für den menschlichen Körper eine Schlüsselsubstanz dar.

Ohne Sauerstoff und eine gute Durchblutung wären sämtliche Lebensprozesse nicht möglich. Um Energie zu gewinnen, braucht jede einzelne Zelle unseres Körpers molekularen Sauerstoff.

Damit ausreichend Sauerstoff in das Gewebe gelangen kann, sind die Sauerstoffsättigung (sO2) und der Sauerstoffpartialdruck (pO2) von großer Bedeutung.

Mit Hilfe der Sauerstoffpartialdruckmessung (Messung des Drucks, den der gasförmige Sauerstoff auf das Blut ausübt) ist es möglich, unblutig mittels einer beheizten Sonde, die auf die Haut in der Ellenbeuge aufgeklebt wird, die Sauerstoffdiffusion über die Haut zu messen. Somit können Rückschlüsse auf die Sauerstoffversorgung der Gewebe gezogen werden. Diese Messung ist absolut schmerzfrei und in einigen Minuten durchführbar.

Anwendung findet diese Messung z.B. bei der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Prof.von Ardenne (Dresdner Physiker, 1907-1997), bei der durch Inhalation von ionisiertem Sauerstoff eine Verbesserung des Blutflusses in den kleinsten Blutgefäßen (Kapillaren) erreicht wird, die auch nach Beendigung der Therapie bis zu einem Jahr anhalten kann.

Ihr Nutzen

Die Sauerstoffpartialdruckmessung ist ein wichtiges Hilfsmittel zur Erkennung und Beurteilung des Schweregrades einer Sauerstoff-Unterversorgung des Organismus.

Dazu zählen insbesondere typische Volkskrankheiten wie Arteriosklerose, Koronare Herzkrankheit, Asthma, COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und Herzinsuffizienz.